Klosterkirche

 

KlosterkircheVor dem ehemaligen noerdlichen Stadttor wurde in den Jahren 1678 – 1684 ein Kapuzinerkloster erbaut.

Kirche und Kloster zeigen die f√ľr diesen Orden verbindlichen einfachen Bauformen. Die Kirchenfassade ist einfach gegliedert und besitzt ein schoenes Portal aus einheimischen Marmor. An Stelle des Turmes hat die Kirche, wieder der Ordenstradition entsprechend, einen Dachreiter.

Klosterkirche

 

 

Das Innere der Kirche stellt einen nuechternen tonnengewoelbten Saalraum mit quadratischem Chor dar. An der Westseite ist eine Seitenkapelle zu Ehren des Ordensvaters Franz von Assisi angebaut.

Die Barockeinrichtung ist in den Farben braun-weiß gehalten und verleiht gerade dadurch dem Raum eine gewisse Waerme.

Das Hochaltarbild, eine Darstellung der Enthauptung der hl. Barbara (Kirchenpatronin), und die beiden Seitenaltarbilder stammen aus der Schule des Martin Johann Schmidt, besser bekannt unter dem Namen ‚ÄěKremser Schmidt“.

Aus Personalmangel ist das Kapuzinerkloster Scheibbs seit dem Jahr 1995 nicht mehr besetzt und wird derzeit als Filialkirche von der Pfarre benuetzt.