Die Pfarrkirche Scheibbs erstrahlte am Vorabend von Allerheiligen in einem unvergesslichen Glanz. Über 2100 Kerzen schufen zur „Nacht der 1000 Lichter“ eine einzigartige Atmosphäre für die Besucherinnen und Besucher. Unter dem Motto „Ich bin das Licht der Welt“ stand in diesem Jahr das tiefgründige Thema der Sakramente im Zentrum des spirituellen Erlebnisses.
Die Besucher wurden eingeladen, an verschiedenen Stationen die Bedeutung der Sakramente persönlich zu entdecken. Mittels Bibelstellen, Meditationstexten und aktiven Symbolhandlungen wurden die Zeichen des Glaubens greifbar:
Bunte Bänder wurden in einen Kranz gebunden als Symbol für das „ewige Gemeinschaftsfeuer“ der Eucharistie, das Sakrament der Buße wurde durch das Ablegen eines Steins im Kreuz als Symbol des Freiwerdens deutlich und Sorgenbotschaften wurden in eine Klagemauer gesteckt, als Zeichen des Vertrauens auf Gottes mittragende Gegenwart im Leid bei der Krankensalbung – um nur einige Beispiele zu nennen. Der stimmungsvolle Lichterweg endete vor dem Zeichen des Regenbogens (Gen 9,12), das als sichtbare Erfahrung der tiefen Verbundenheit und der unendlichen Liebe Gottes diente. Das Erlebnis fand seinen Ausklang am Kirchenplatz, wo der Pfarrgemeinderat bei Punsch und Allerheiligenstriezel zum gemütlichen Austausch über die gewonnenen Eindrücke einlud.
Feierlich wurde die Nacht der 1000 Lichter in einem Gebet um den Heiligen Geist abgeschlossen.
Fotos: Gerhard Radinger



































